Container

In der Vergangenheit wurden von uns in Kooperation mit der „Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit“ (GIZ)   Hilfscontainer von Deutschland nach Kenia geschickt.

Die Abläufe waren dabei immer ähnlich: Nach intensivem Austausch  mit den kenianischen Partnern erstellten wir eine Objektliste,  um unsere medizinischen, sozialen und schulischen Projekte  mit hochwertigen Materialien, Instrumenten und Geräten auszustatten. Die Sammlung der Objekte  erfolgte dezentral  in Schulen, Krankenhäusern und Privathaushalten in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland. Dann wurde alles  zusammengeführt und mit Hilfe der  Bundeswehr verladen. Zielpunkt der langen Seefahrt war für die Container die kenianische Hafenstadt  Mombasa.

Dann mussten wir aber feststellen: Wegen der gestiegenen Anschlagsgefahr verlief das Entladen der Container in Kenia zunehmend schleppend, so dass es beim Weitertransport nach Ukunda  häufig zu massiven Verzögerungen kam. Das hat uns bewogen, ein paar Jahre mit den Containern auszusetzen. Mittlerweile erscheint die Lage  stabil genug, um wieder einen Container mit Hilfsgütern für Ukunda zu beladen. Der Container soll im Frühjahr 2022 auf die Reise gehen.


So war das vor über 10 Jahren, als unsere Hilfsgüter  den Ort ihrer  Bestimmung erreichten. Auf dem Safranberg in Ulm, wo seinerzeit unser Gründungsvorsitzender Klaus Emmelmann wohnte, hatten fleißige Helfer  einen Container beladen, unterstützt auch von Männern der Bundeswehr. Der Container wurde dann nach Bremerhaven gefahren und von dort per Schiff nach Kenia verfrachtet. Das Foto dokumentiert, wie ein Teil der Fracht in Ukunda ausgeladen wird. Im Jahr 2022 wollen wir wieder auf diese Methode zurückgreifen und medizinische Hilfsgüter  auf dem Seeweg  nach Ostafrika schicken. Kann jemand von Ihnen,  unseren Homepage-Besuchern,  zur Ladung einen gebrauchten, aber noch funktionstüchtigen Zahnarztstuhl beisteuern? Der wird in Ukunda aktuell dringend gebraucht.