Über uns 

 

Der Vorstand



Dr. med. Fabian Dörr,  1. Vorsitzender,  Köln
Im November/Dezember 2018  für vier Wochen in Ukunda

Nach meinem Zivildienst lebte ich ein Jahr in Ukunda und lernte als Praktikant im Medical Centre das Land und seine Bewohner kennen. Die Armut und die Herzlichkeit der Kenianer weckten mein Bedürfnis zu helfen, und der Verein "Wir helfen in Ukunda" bot mir dazu die Gelegenheit. Während meines Medizinstudiums kehrte ich regelmäßig nach Kenia zurück. Seit 2011 gehöre ich, ebenso wie mein Vater, dem Vorstand des Vereins  an. Von Beginn an war in Ukunda das Neema-Dorf mein Arbeitsschwerpunkt. Heute ermöglicht mir mein Beruf  als Arzt speziell in diesem Projekt einen genauen Blick hinter die Kulissen. Des Weiteren steht mir meine kenianische  Frau mit "Insiderinformationen" zur Seite. Im Jahr 2015 wurde ich als Nachfolger von Klaus Emmelmann zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. 


Hanskarl von Neubeck,  2. Vorsitzender,  Bobingen bei Augsburg
Tel.  08234 998 3198

Ich bin Journalist. Bis zum Ruhestand im Jahr 2007 war ich Ressortleiter Kultur bei der Tageszeitung "Südwest Presse" in Ulm. Zur Mitarbeit beim Verein "Wir helfen in Ukunda" hat mich die Überlegung motiviert: Wir müssen über den europäischen Tellerrand hinausschauen und uns dort engagieren, wo es noch immer an Grundvoraussetzungen für ein gedeihliches Dasein mangelt. Das ist vorrangig ein Gebot der Mitmenschlichkeit und der Solidarität über viele Breiten- und Längengrade hinweg. Das gebietet uns aber auch das europäische Eigeninteresse. Denn helfen wir nicht, sehen sich viele Menschen in Afrika gezwungen,  dort  Zuflucht zu suchen, wo es anscheinend alles im Überfluss gibt. Vor Ort zu helfen, ist sinnvoller.


Thomas Dörr,  Schatzmeister,  Ulm

Für meine Entscheidung, neben meiner Arbeit als Präsident des Landgerichts Ravensburg im Vorstand des Vereins „Wir helfen in Ukunda“ Verantwortung zu übernehmen, waren vor allem zwei Erwägungen maßgeblich: Der Verein engagiert sich in einem kleinen Ort in Kenia, in überschaubaren Projekten. Jede Hilfsaktion ist in ihren Auswirkungen sofort und unmittelbar sicht- und spürbar. So konnten wir durch unser Feeding-Programm an der Bongwe Primary School die Leistungen der Schüler erheblich steigern. Durch die Aktionen im Neema-Dorf ermöglichen wir Frauen, sich durch Gemüseanbau selbst ein bescheidenes Einkommen zu erarbeiten. Da bei uns keinerlei Verwaltungskosten entstehen, kommen die Mitgliedsbeiträge und Spenden zu 100 Prozent unseren Hilfsprojekten zugute.








Dr. Eberhard Ritter,  Schriftführer,  Ulm

Vor meiner Pensionierung war ich Lehrer am Keplergymnasium in Ulm. In dieser Zeit beschlossen die Schülerinnen und Schüler auf einer Tagung, dass sie eine Schule in Afrika unterstützen wollen. Man  hielt es für wichtig, einen Blick nach außen – in andere Lebenswirklichkeiten –  zu bekommen, und wollte benachteiligten Kindern helfen. Bei der  Suche nach einer geeigneten Schule stieß ich auf den Verein „Wir helfen in Ukunda“. Der Verein förderte  die Mwakigwena Primary School vor Ort, die alsbald zur Partnerschule des Keplergymnasiums wurde. Diese Zusammenarbeit führte zu vielen Aktivitäten an unserer Schule und zu tatkräftiger Unterstützung der Schüler in Ukunda. Schließlich wurde ich Vereinsmitglied und konnte mich bei einem Besuch in Ukunda persönlich vom Sinn und von der Notwendigkeit der Vereinsarbeit, selbstverständlich über die Mwakigwena Schule hinaus, überzeugen.

 

 







Klaus Emmelmann,  Ehrenvorsitzender,  Hemmelsdorf bei Lübeck
Tel.  04503 406 8905

Bei Aufenthalten in Kenia habe ich erlebt, wie armselig,  ja elend  dort die Lebensbedingungen sein können, für die Kinder in den Schulen beispielsweise oder für Kranke. Das hat mich nicht losgelassen und dazu veranlasst, gemeinsam mit meiner Frau den Verein  "Wir helfen in Ukunda" zu gründen. Im Berufsleben war ich Technischer Direktor an mehreren großen Theatern. Von daher weiß ich nur zu gut, wie entscheidend ein perfektes Zusammenspiel ist. Ein Ensemble von engagierten Vereinsmitgliedern, die materiellen Zuwendungen von Sponsoren und die Arbeit der Menschen vor Ort haben es ermöglicht, den Vereinsnamen Wirklichkeit werden zu lassen: Wir helfen in Ukunda. Mit meinen jetzt 92 Jahren darf ich als Ehrenvorsitzender, glaube ich, sagen: Ich bin stolz darauf, was der Verein geleistet hat. Weiter so!



Ganz wichtig:
Emmanuel Kuria Macharia  ist
unser Mitarbeiter vor Ort in Ukunda


Emmanuel hat in Kenia Sozialarbeit studiert und sich früh auf die Arbeit mit HIV-Erkrankten und ihren Familien spezialisiert. Seit 2011 ist Emmanuel Kuria Macharia  bei unserem Verein „Wir helfen in Ukunda“ angestellt und für die Betreuung des Neema-Dorfes verantwortlich.

Emmanuel ist das Bindeglied zwischen den Erkrankten und unserem Verein. Er   koordiniert die erfolgreiche Arbeit der Selbsthilfegruppe, die mittlerweile in Ostafrika überregional bekannt ist. Seit 2017 ist Emmanuel auch für unsere anderen Projekte in Ukunda der Ansprechpartner vor Ort. Nicht zuletzt seine Detailkenntnisse sind es, die uns eine präzise Hilfe und eine durchdachte Unterstützung der Bedürftigsten ermöglichen.





Die Satzung. Hier können Sie unsere Vereinssatzung
als PDF-Dokument herunterladen

Wir helfen in Ukunda e.V.
Satzung.pdf (49.42KB)
Wir helfen in Ukunda e.V.
Satzung.pdf (49.42KB)