Über uns 

 

Der Vorstand

 



Dr. med. Fabian Dörr,  1. Vorsitzender,  Köln:

Nach meinem Zivildienst lebte ich ein Jahr in Ukunda und lernte als Praktikant im Medical Centre das Land und seine Bewohner kennen. Die Armut und die Herzlichkeit der Kenianer weckten mein Bedürfnis zu helfen, und der Verein "Wir helfen in Ukunda" bot mir dazu die Gelegenheit. Während meines Medizinstudiums kehrte ich regelmäßig nach Kenia zurück. Seit 2011 gehöre ich, ebenso wie mein Vater, dem Vorstand des Vereins  an. Von Beginn an war in Ukunda das Neema-Dorf mein Arbeitsschwerpunkt. Heute ermöglicht mir mein Beruf  als Arzt speziell in diesem Projekt einen genauen Blick hinter die Kulissen. Des Weiteren steht mir meine kenianische  Frau mit "Insiderinformationen" zur Seite. Im Jahr 2015 wurde ich als Nachfolger von Klaus Emmelmann zum 1. Vorsitzenden des Vereins gewählt. 


Hanskarl von Neubeck,  2. Vorsitzender,  Bobingen bei Augsburg
(Telefon  08234 998 3198):

Ich bin Journalist. Bis zum Ruhestand im Jahr 2007 war ich Ressortleiter Kultur bei der Tageszeitung "Südwest Presse" in Ulm. Zur Mitarbeit beim Verein "Wir helfen in Ukunda" hat mich die Überlegung motiviert: Wir müssen über den europäischen Tellerrand hinausschauen und uns dort engagieren, wo es noch immer an Grundvoraussetzungen für ein gedeihliches Dasein mangelt. Das ist vorrangig ein Gebot der Mitmenschlichkeit und der Solidarität über viele Breiten- und Längengrade hinweg. Das gebietet uns aber auch das europäische Eigeninteresse. Denn helfen wir nicht, sehen sich viele Menschen in Afrika gezwungen,  dort  Zuflucht zu suchen, wo es anscheinend alles im Überfluss gibt. Vor Ort zu helfen, ist sinnvoller.


Thomas Dörr,  Schatzmeister,  Ulm:

Für meine Entscheidung, neben meiner Arbeit als Präsident des Landgerichts Ravensburg im Vorstand des Vereins „Wir helfen in Ukunda“ Verantwortung zu übernehmen, waren vor allem zwei Erwägungen maßgeblich: Der Verein engagiert sich in einem kleinen Ort in Kenia, in überschaubaren Projekten. Jede Hilfsaktion ist in ihren Auswirkungen sofort und unmittelbar sicht- und spürbar. So konnten wir durch unser Feeding-Programm an der Bongwe Primary School die Leistungen der Schüler erheblich steigern. Durch die Aktionen im Neema-Dorf ermöglichen wir Frauen, sich durch Gemüseanbau selbst ein bescheidenes Einkommen zu erarbeiten. Da bei uns keinerlei Verwaltungskosten entstehen, kommen die Mitgliedsbeiträge und Spenden zu 100 Prozent unseren Hilfsprojekten zugute.



Bei der Jahreshauptversammlung 2021 erfolgte ein Wechsel im Leitungsteams unseres Vereins. Als Nachfolgerin von Dr. Eberhard Ritter, dem für seine akkurate  und hurtige  Arbeit als Schriftführer herzlich gedankt wurde, hat nun Manuela Recknagel diese Position  inne.  Unsere neue Schriftführerin  leitet  in  Schmalkalden  die Finanzbuchhaltung der Elisabeth Klinikum GmbH.

 

Manuela Recknagel,  Schriftführerin,  Steinbach-Hallenberg  bei  Schmalkalden  in Thüringen:

Ich habe Kenia 2019 im Rahmen eines Urlaubs kennen gelernt.  Zum ersten Mal sah  ich Armut und Elend in solch bedrückendem Ausmaß. Danach ließ mich die Frage, wie ich ganz persönlich dazu beitragen kann, dass die Lebensverhältnisse dort besser werden, nicht mehr los. Meine berufliche Tätigkeit in einer Klinik erleichtert es mir, medizinische Sachspenden zu mobilisieren. Weil man  als "Einzelkämpferin"  aber nur beschränkte Möglichkeiten hat, etwas zu bewegen, begann ich nach einem Verein zu suchen. Im Verein "Wir helfen in Ukunda"  habe ich genau das gefunden, wonach ich suchte. Der Verein engagiert sich in Projekten und Hilfsaktionen, an Schulen, in einem Dorf und an Krankenhäusern.  Bei meinen  Aufenthalten erlebe ich  jedes Mal, wie wesentlich es ist, den Menschen in Ukunda nicht nur vom fernen Deutschland aus zur Seite zu stehen, sondern regelmäßig  auch  vor Ort  zu sein. Das bin ich nun, so oft es eben geht.

 


Klaus Emmelmann,  Ehrenvorsitzender,  Hemmelsdorf bei Lübeck:

Bei Aufenthalten in Kenia habe ich erlebt, wie armselig,  ja elend  dort die Lebensbedingungen sein können, für die Kinder in den Schulen beispielsweise oder für Kranke. Das hat mich nicht losgelassen und dazu veranlasst, gemeinsam mit meiner Frau den Verein  "Wir helfen in Ukunda" zu gründen. Im Berufsleben war ich Technischer Direktor an mehreren großen Theatern. Von daher weiß ich nur zu gut, wie entscheidend ein perfektes Zusammenspiel ist. Ein Ensemble von engagierten Vereinsmitgliedern, die materiellen Zuwendungen von Sponsoren und die Arbeit der Menschen vor Ort haben es ermöglicht, den Vereinsnamen Wirklichkeit werden zu lassen: Wir helfen in Ukunda. Mit meinen jetzt 94 Jahren darf ich als Ehrenvorsitzender sagen: Ich bin stolz darauf, was der Verein geleistet hat. Lasst uns so weiter machen!



Die Satzung. Hier können Sie unsere Vereinssatzung
als PDF-Dokument herunterladen

Wir helfen in Ukunda e.V.
Satzung.pdf (49.42KB)
Wir helfen in Ukunda e.V.
Satzung.pdf (49.42KB)